Traurigkeit, Sorgen und Ängste sind keine Emotionen, die nur wir Erwachsenen kennen. Auch Kinder erleben in allen Entwicklungsphasen diese Gefühle – vom Babyalter bis ins Teenageralter. Häufig sind es kleine Wehwehchen, eine frustrierende Erfahrung oder ein schlechter Traum. In diesen Situationen können wir mit einer innigen Umarmung, ermunternden Worten oder einem kleinen Trostgeschenk unsere Kinder trösten. Aber es gibt belastende Ereignisse, bei denen Kinder und Jugendliche vielleicht auch professionelle Unterstützung benötigen. Als Eltern befassen wir uns deshalb mit der Frage, wie wir unsere Kinder trösten, stärken und ermutigen können.

Kinder trösten mit einem Teddybär und ganz viel Liebe

Traurig, ängstlich, entmutigt – die Sorgen und Nöte von Kindern

Positive wie negative Gefühle gehören zur kognitiven Entwicklung des Kindes dazu. Schon im frühen Kindesalter begegnet uns erstmals die Trennungsangst. Etwa, wenn Mama oder Papa das Kinderzimmer verlässt, nachdem das Kind zum Schlafen gelegt wurde. Oder im Krabbelalter, wenn das Baby sich zu weit von Mama oder Papa entfernt hat. Bald folgt das Fremdeln gegenüber anderen Personen. Das Kind hat Trennungsängste, wenn es in die Kita geht.

Hinzu kommen viele weitere alltägliche Situationen, in denen Kinder traurig, ängstlich oder entmutigt sind und den Trost ihrer Eltern benötigen. Zum Beispiel wenn …

  • … Jungen oder Mädchen sich die Knie aufschlagen.
  • … das Spielen auf dem Spielplatz beendet wird.
  • … der Turm aus Bauklötzen immer wieder zusammenfällt.
  • … das allerliebste Stofftier verloren ging.
  • … das Alleinsein im Kinderzimmer Furcht einflößt.
  • … nachts Angst vor Ungeheuern und Monstern aufkommt.

All diese Entwicklungsphasen sind völlig normal. Sie gehören zur Kindheit dazu. Trotzdem sind wir als Eltern gefragt, unseren Kindern in solchen Situationen Trost zu spenden. Wir sprechen ihnen Mut zu. Wir bestärken sie darin, auch dann nicht aufzugeben, wenn der Turm aus Bauklötzen immer wieder einstürzt.

Mamas und Papas reagieren in solchen Momenten intuitiv. Eltern machen alles richtig und fördern somit die gesunde Entwicklung ihres Kindes.

  • Wir nehmen unsere Kindern in den Arm, um sie zu trösten.
  • Wir werden zum Statiker, um mit ihnen gemeinsam Türme aus Bausteinen zu errichten.
  • Wir machen uns auf die Suche nach einem identischen Stofftier.
  • Wir vertreiben mit imaginärem Monsterspray alle Ungeheuer, die den Nachtschlaf stören.

Vom Kleinkindalter bis ins Vorschulalter ist es mit dem Einschlafen und Durchschlafen nicht immer einfach. Alpträume sind nicht ungewöhnlich. Hier hilft es oft schon, wenn die Kinderzimmertür einen Spalt offen bleibt, ein Nachtlicht für sanftes Licht im Kinderzimmer sorgt und ein flauschiges Kissen zum Kuscheln zur Verfügung steht.

Aber auch, wenn Jungs und Mädchen älter werden, bleiben sie nicht vor Angstphasen und einschneidenden Erlebnissen verschont. Als Eltern stehen wir immer wieder vor der Frage, wie wir in solchen Situationen unsere Kinder trösten und auffangen können. Das haben wir Väter und Mütter insbesondere in der schweren Zeit der Coronakrise erfahren müssen. Allerdings können beispielsweise auch die Trennung der Eltern, der Tod eines Angehörigen oder das Mobbing in der Schule Gründe dafür sein, dass Kinder Trost und Aufmunterung benötigen.

Wie sich Krisen auf Kinder auswirken

In schweren Zeiten plagen nicht nur uns Erwachsene Sorgen und Nöte, sondern auch Kinder sind betroffen. Das hat die Coronakrise 2020 in aller Deutlichkeit gezeigt. Kitas und Schulen wurden geschlossen, Treffen mit Freunden und Großeltern waren aufgrund der Kontaktbeschränkungen über mehrere Wochen nicht mehr erlaubt. Sogar das Toben auf dem Spielplatz oder Sportplatz war verboten. Hinzu kamen die Angst um die eigene Gesundheit und die von Angehörigen. Existenzängste der Eltern können sich auf das Kind übertragen und verpasster Schulstoff sowie situationsbedingt erschwerte Prüfungsvorbereitungen für einen hohen Leistungsdruck sorgen.

Ähnlich wie die Coronakrise stellen auch die Trennung der Eltern oder der Verlust eines Familienangehörigen eine Ausnahmesituation für Kinder und Jugendliche dar. Es kann zu somatischen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen kommen. Trennungsängste, Verlust des Selbstwertgefühls, innere Blockaden, fehlende Motivation und mangelnde Konzentration können weitere Folgen von Krisen sein, weiß Heilpraktikerin Kathy Lindner, die als Kinder- und Jugendcoach mit Familien zusammenarbeitet.

Reflexintegration Einzelunterricht

Dort, wo Eltern ihre Kinder nicht mehr alleine mit Trösten unterstützen können, kann durch Kinder- und Jugendcoaching Hilfestellung geleistet werden. Die Heilpraktikerin Kathy Lindner aus Hamburg empfiehlt hierzu auf ihrer Internetseite beispielsweise diese kindgerechten Methoden:

  • Abbau von Ängsten / Lösung von inneren Blockaden
  • Steigerung des Selbstwertgefühls
  • Bewusstmachen der eigenen Stärken und Ressourcen
  • Stärkung der Motivation und Konzentration
  • Anwendung von Entspannungstechniken in Stresssituationen
  • Erlernen von Strategien, Tools, unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“
  • „Alphalearning“ – die Möglichkeit leichter zu lernen und zu behalten

Quelle: https://kathy-lindner.de/

In einem kostenlosen Erstgespräch erhalten Eltern weitere Informationen über die Möglichkeiten des Kinder- und Jugendcoachings bei der Hamburger Heilpraktikerin Kathy Lindner.

Reflexintegrationsbehandlung Kathy Lindner

Als Familie Krisen gemeinsam bewältigen

Ob es die nächtlichen Alpträume bei Kleinkindern sind, Trennungsängste, eine schlechte Note oder der Lerndruck – jede Krise lässt sich gemeinsam bewältigen. Wenn Eltern ihre Kinder trösten und ihnen Mut zusprechen, wachsen die Jungs und Mädchen an den kleinen und großen Herausforderungen. Das Vertrauen zu Mama und Papa wächst. Aber auch das Vertrauen in sich selbst.

Damit das Trösten und Bestärken von Kindern gelingt, ist es wichtig, dass Sie als Elternteil mit Verständnis auf das Kind eingehen, aber gleichzeitig auch die Ruhe bewahren. So vermeiden Sie, dass sich das Kind in die Situation hineinsteigert. Besänftigende Worte helfen dabei, das ursächliche Problem aufzulösen, das Kind zu beruhigen und abzulenken.

Ist das Kind wegen einer Niederlage traurig oder gar wütend, nehmen Sie es in den Arm, trösten Sie es, aber machen Sie kein Drama draus. Viel wichtiger ist nun Ihre Zuversicht. Signalisieren Sie Ihrem Kind:

“Wir schaffen das!”

Zusammen wiederholen Sie gemeinsam mit dem Kind, was es zuvor alleine nicht geschafft hat. Dadurch wächst das Selbstvertrauen und die Zuversicht, dass die Dinge nicht immer beim ersten Mal funktionieren. Gleichzeitig lernt das Kind, dass es sich lohnt, am Ball zu bleiben. Das macht Kinder stark, damit sie später in der Schule und im Erwachsenenleben nicht an ihren Herausforderungen scheitern und aufgeben.

Das Trösten des Kindes ist übrigens keine Frage des Alters. Ein schlechtes Zeugnis, ein Streit mit der besten Freundin oder der erste Liebeskummer sind ebenfalls Ereignisse, bei denen wir Mamas und Papas unsere Kinder trösten sollten. Eine liebevolle Umarmung, Zuhören und das Kind ernst nehmen sind die besten Zutaten, um unsere Söhne und Töchter auf die Zukunft vorzubereiten und sie zu stärken.